Mein Lebenslauf – bis zum Abitur

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Am 14. Januar 1950 erblickte ich, Herbert Bügler, Sohn von Anni und Fritz Bügler, das Licht der Welt. Im Elternhaus meiner Mutti verbrachte ich mit meiner Oma und meinem Opa eine sehr schöne Kindheit, die jedoch, als ich ca. 2 Jahre alt war, jäh von Kinderkrankheiten unterbrochen wurde. Es folgte ein wochenlanger Krankenhausaufenthalt, während dessen ich so ziemlich alle Kinderkrankheiten durchlitt.

Als ich 4 Jahre alt war, wurde mein Vater nach Eschenbach i.d. Oberpfalz versetzt, wo er seine Arbeit als Oberinspektor am dortigen Gericht aufnahm. 

… zur Sei­te der Stadt Eschenbach
Unser dama­li­ges Zuhau­se – das Amtsgericht

In Eschenbach verlebte ich eine sehr schöne Kindheit mit vielen Freunden und auch Freundinnen. Jeden Tag trafen wir uns Kinder – wir waren oft 30 – im großen Hinterhof des Gerichtsgebäudes und spielten zusammen, bis die Nacht hereinbrach. Selbst erfundene Spiele standen hoch im Kurs. Eines der beliebtesten Spiele war “Hexerles”. Das war eine abgewandelte Form des Fangens, bei der jedoch der “Gefangene” von der Hexe bestraft wurde oder zu ihrem Helfer ernannt wurde. Das kam darauf an, welche Sympathie dem Gefangenen von seiten der Hexe entgegenschlug.

Mit 12 Jahren erlitt diese wunderschöne Kindheit ein jähes Ende. Mein Vater wurde nach Regensburg versetzt und wir mussten ihm in diese Stadt folgen. Für mich war das Loslösen von meinen Freunden eine bittere Erfahrung. In einer für mich fremden Stadt, in einem fremden Gymnasium war es sehr schwer, wieder Freund- und Bekanntschaften aufzubauen. Lange hatte ich mit dieser misslichen Situation zu kämpfen.

Nach einigen Jahren gelang es mir, in meiner neuen Klasse wieder feste Beziehungen aufzubauen. Ein Tanzkurs förderte auch die Beziehung zu Mädchen des Von-Müller-Gymnasiums. In dieser Zeit, ich war 17 Jahre alt, war es Mode, zuhause Parties zu feiern. Freunde und Freundinnen lud ich zu mir in unsere damalige Wohnung ein. Es wurde ausgiebig gefeiert, viel Alkohol konsumiert, geraucht, viel getanzt und .… geschmust.

Manchmal beschwerten sich meine Eltern über das ausgelassene Zusammensein. Doch ich konnte sie immer wieder beschwichtigen. Die Nachbarn, neben und unter uns, waren sehr tolerant, sie wurden von meiner Mutter im vornhinein entsprechend informiert. Meine Klassenkameraden, wir waren eine reine Bubenklasse, waren sehr nett und wir alle hielten gegen die “bösen” Lehrer fest zusammen. Einige heftige Streiche mussten die Lehrkräfte tolerieren. Im Jahr 1970 bestand ich das Abitur und konnte damit meinen Traumjob Lehrer an der Regensburger Uni studieren. Nach weiteren drei Jahren kam ich an die Volksschule in Georgensgmünd, an der ich eine 7.Klasse mit 38 Schülern und Schülerinnen übernahm. Nach einem weiteren Jahr wurde ich an die VS Oberkölitz und später an die jetzige Grund- und Mittelschule in Nabburg versetzt. Dort unterrichtete ich die 7. bis 10. Klassen und spezialisierte mich vor allem auf das Fach Informatik.