Sechs Monate ist mein Gaunerle schon alt. Er ist mächtig gewachsen, hat seinen Namen zu Recht.
Er ärgert seinen großen “Bruder” ständig, doch Quirl lässt alles mit stoischer Ruhe über sich ergehen.
Ständig zieht er ihn an seinen Barthaaren, so dass ich machmal mit lauter Stimme schimpfen muss.
Doch die zwei Hundl verstehen sich ausgezeichnet, spielen, fressen und trinken zusammen. Auch am Abend gehen sie in ihre Plüschbetten zusammen schlafen. Obwohl sie zwei davon haben, liegen sie meist fest zusammengekuschelt in einem Bett bis in den frühen Morgen, bis sie Herrchen aus den Federn stöbert, damit sie ihre “Geschäfte” erledigen können.
Ćele Kula [tɕel̩e kula] (serbisch-kyrillisch Ћеле-кула, deutsch Schädelturm) ist ein Turm in der serbischen Stadt Niš. Er wurde von den Osmanen aus den Knochen und Schädeln serbischer Rebellen erbaut, die bei der Schlacht von Čegar im Ersten Serbischen Aufstand am 31. Mai 1809 gefallen waren. Der französische Schriftsteller Alphonse de Lamartine (1790–1869) beschrieb den Turm in seinem Buch Voyage en Orient, in dem er die Gräueltaten der Osmanen an der serbischen Bevölkerung thematisiert.
Ćele Kula ist quaderförmig und heute nur noch drei Meter hoch. Errichtet wurde er auf Befehl von Hurşid Ahmed Pascha aus Calciumoxid, Sand und den Schädelknochen der Aufständischen, deren Körper vorher mit Baumwolle gefüllt nach Konstantinopel geschickt wurden. Jede Seite des Turms hatte 14 Reihen mit je 17 Öffnungen, wo die Schädelknochen eingemauert wurden. Bei der Fertigstellung waren es 952 Schädel von insgesamt ca. 3000 Gefallenen. Heute sind nur mehr 58 erhalten, da mit der Zeit die meisten gestohlen oder herausgenommen wurden, um „beerdigt“ zu werden.